Was mir gerade durch den Kopf geht

Yay, Sommer!

1. Dieser Blog.

Jepp, bei mir heißt es “der Blog”! Einen Monat schreibe ich hier schon. Ich frage mich, liest das überhaupt jemand? Und manchmal zweifle ich: Bin ich nur eine Autorin mehr, die ihre Banalitäten in die Welt hinauspustet? Gleichzeitig macht es mir wirklich Spaß, mich bewusst hinzusetzen und zu schreiben, was mir so durch den Kopf geht. Auch eine Art von Auszeit.

2. Waffeln.

Wer kennt es auch: In den Ferien gibt es einfach öfter Waffeln. Bei uns ufert es gerade ein bisschen aus, denn sie sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Frühstücks. Und wir feiern das, wirklich, mit jeder einzelnen Waffel!

3. Mein Junggesellinnenabschied.

Angehende Bräute, die mit einem Bauchladen durch die Gegend laufen und irgendwelchen Kram verkaufen müssen?! Mit mir nicht, dachte ich immer und habe deswegen einen Junggesellinnenabschied kategorisch abgelehnt. Jetzt hatte ich doch einen, und wisst ihr was?! Das war so ein schöner Tag mit meinen Freundinnen! Mein Highlight aus wirklich vielen: SUP-Yoga. Du stehst morgens auf deinem SUP-Board, verbiegst dich zu jeder nur möglichen Yoga-Figur und wirst dabei von der Morgensonne beschienen, neben und unter dir das kühle Wasser. Das Gefühl danach: unbezahlbar. Das werde ich definitiv nochmal machen!

4. Die näher rückende Hochzeit.

Die Programmhefte für die Kirche sind gedruckt und gebunden, die Hängedeko für unseren Saal habe ich bereits gebastelt, die Gastgeschenke sind fertig und was wir anziehen wollen, ist alles schon besorgt – jetzt kommen die schönen Dinge, die mir so wirklich Spaß machen. Gedanken über die Blumen, die Sitzordnung, das Planen der Hochzeitstorte und mein Mann – bekennender Nicht-Weintrinker – testet sich durch mögliche Hochzeitsweine. Währenddessen freue ich mich, dass meine Schuhe nicht nur schön und vor allem hoch (ich bin ein kleines Persönchen), sondern noch besser: bequem (!) sind. Langsam kommen wir also, gefühlt, in ruhigeres Fahrwasser. Ein tolles Gefühl!

5. Insekten, bäh!

Ich will mich nicht über die zahlreichen Wespen, Grashüpfer und Mücken beschweren, überhaupt nicht. Aber bei der ersten Motte in meiner Küche, da hört mein Verständnis auf. Und zwar so was von. Ticke nur ich so oder verfallt ihr dann auch in eine gewisse Panik? Kommt die Motte nur von draußen oder hatte sie es sich zuvor in irgendwelchen Nahrungsmitteln gemütlich gemacht? Etwas Gutes hat diese Panik ja schon: Seit Tagen miste ich nun sämtliche Vorräte aus, putze Küchenschränke von innen und von außen und hinterfrage nebenbei das Dasein von zahlreichen Dingen in meiner Küche. Bisher ist keine weitere Motte aufgetaucht, das darf gerne so bleiben.

6. Laue Sommerabende.

Abends gehen wir gerade oft raus. Laufen, Fußball, Fahrrad fahren. Die Bewegung tut so gut. Es tut so gut, sich den Kopf durchpusten zu lassen, abzuschalten, mal in Ruhe zu reden, während die Kinder spielen. Die Seele baumeln zu lassen.

Was liebt ihr am Sommer?

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