Gesundheit

Mein Weg zu mehr Ausgeglichenheit – Teil 1

Ich denke, jeder von uns hat hin und wieder mit dunklen Zeiten zu kämpfen. Zeiten, in denen wir uns mut- und kraftlos fühlen, in denen uns vielleicht sogar die Motivation fehlt, morgens aufzustehen. Mir ging es vor einigen Jahren auch so, bis mein Mann bzw. dann meine Kinder kamen. Ich frage mich seitdem, was ich anders mache, warum ich so ausgeglichen und vor allem glücklich bin. Obwohl es hier oft drunter und drüber geht und es durchaus auch Tage gibt, an denen alles schief läuft.

Ich habe nicht DIE Antwort gefunden, aber ich weiß ein paar Schritte auf dem Weg in die richtige Richtung, sollte ich wieder in die Gefahr geraten, mich hängen zu lassen. In Kombination sind sie wirklich der Knaller. Und vielleicht helfen sie dir ja auch? Gerade in der kalten Jahreszeit versuche ich, sie mir immer wieder präsent zu halten.

1. Genug Schlaf

Deine Laune ist eine ganz andere, wenn du genug Schlaf bekommst und vor allem, wenn du es schaffst, einen gesunden Schlafrhythmus zu finden. Am liebsten halte ich mich da an die Sonne: Sobald sie untergegangen und es dunkel geworden ist, liege ich im Idealfall auch im Bett. Und morgens wird man dann automatisch mit der Sonne wieder wach.

2. Viel Trinken

Vergisst du auch oft, tagsüber genug zu trinken?! Probiere doch einmal folgendes aus: Trinke eine halbe Stunde vor dem Frühstück zwei Tassen Wasser. Du wirst dich tagsüber fitter fühlen und vor allem, du wirst weniger Heißhunger haben. Ich mache das seit ein paar Monaten so, mittlerweile auch vor dem Mittag- und dem Abendessen. Es tut der Verdauung gut, sorgt für ein gutes Bauchgefühl und ich fühle mich einfach gesund und voller Antrieb.

3. Ausreichend Bewegung

Wusstest du, dass die WHO empfiehlt, 10 000 Schritte am Tag zu gehen? Ich hatte davon gelesen, befand mich kurz nach der Geburt meines zweiten Kindes und wollte mehr Bewegung in meinen Alltag bringen. Seitdem habe ich einen Schrittzähler – und weißt du was: Es ist erschreckend, wie wenig wir uns in unserem Alltag bewegen. Mein Trick: Egal, wohin ich gehe, ich gehe jetzt längere Wege. Umwege. Raus in die Natur. Einmal kurz zum Bäcker?! Gerne, aber davor noch eine Runde über die Felder.  Du musst die Kindern wegbringen? Jepp, aber danach noch einmal durch den Ort spazieren. Genauso auch zu Hause: Nicht mehr Bewegung vermeiden. Wenn sich Gelegenheiten bieten, dann nimm sie wahr. Du wirst ein anderer Mensch, wenn du merkst, wie viel Power in dir steckt. Dass du aktiv bist, nicht mehr passiv herumsitzt. Und ich fühl mich einfach super, wenn ich es schaffe, täglich die 10 000er-Marke zu knacken.

4. Nicht zu spät Abendessen

Ein strukturierter Alltag ist das A und O, habe ich gemerkt. Was mir gut tut: Regelmäßige Mahlzeiten, am besten im einem Zeitfenster zwischen acht und zehn Stunden. Momentan versuche ich zudem noch, bis spätestens 19 Uhr gegessen zu haben. Dann kommt die Verdauung vor dem Schlafengehen zur Ruhe, man fühlt sich nicht mehr so voll und startet am nächsten Morgen ganz anders in den Tag.

Erzähl mir mal: Was tust du, damit es dir gut geht?

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