• Was mir gerade durch den Kopf geht

    Yay, Sommer!

    1. Dieser Blog. Jepp, bei mir heißt es “der Blog”! Einen Monat schreibe ich hier schon. Ich frage mich, liest das überhaupt jemand? Und manchmal zweifle ich: Bin ich nur eine Autorin mehr, die ihre Banalitäten in die Welt hinauspustet? Gleichzeitig macht es mir wirklich Spaß, mich bewusst hinzusetzen und zu schreiben, was mir so durch den Kopf geht. Auch eine Art von Auszeit. 2. Waffeln. Wer kennt es auch: In den Ferien gibt es einfach öfter Waffeln. Bei uns ufert es gerade ein bisschen aus, denn sie sind mittlerweile fester Bestandteil unseres Frühstücks. Und wir feiern das, wirklich, mit jeder einzelnen Waffel! 3. Mein Junggesellinnenabschied. Angehende Bräute, die mit…

  • Gedankengänge

    Auf dem Fahrrad…

    Ich liebe es draußen. Liebe das Freie, die Luft. Das Schweigen in mir, dann. Atme ein, atme aus. Trete in die Pedalen, rase, fliege. Neben mir, um mich: Vogelzug. Ich streife eure Flügel, im Flug. Und um mich Himmel, keine Grenzen mehr zwischen Wolken und Erde. Alles ist weit, so weit. Nur noch Sonne, Wind und wir. Keine Gedankensprünge, kein Gestern, kein Morgen. Der Alltag liegt hinter uns. Wir sind nur jetzt, nur hier. Nur wir. Und Wärme. Wir atmen ein, und aus. Machen Strecke, fliegen über Felder, Wälder, Berge. Sehn die Farben, dürfen atmen.

  • Gesundheit

    Mein Weg zu mehr Ausgeglichenheit – Teil 1

    Ich denke, jeder von uns hat hin und wieder mit dunklen Zeiten zu kämpfen. Zeiten, in denen wir uns mut- und kraftlos fühlen, in denen uns vielleicht sogar die Motivation fehlt, morgens aufzustehen. Mir ging es vor einigen Jahren auch so, bis mein Mann bzw. dann meine Kinder kamen. Ich frage mich seitdem, was ich anders mache, warum ich so ausgeglichen und vor allem glücklich bin. Obwohl es hier oft drunter und drüber geht und es durchaus auch Tage gibt, an denen alles schief läuft. Ich habe nicht DIE Antwort gefunden, aber ich weiß ein paar Schritte auf dem Weg in die richtige Richtung, sollte ich wieder in die Gefahr…

  • Kochen & Backen

    Urlaubsgrüße mit Kartoffelgemüse

    Seid ihr dieses Jahr schon im Urlaub gewesen? Oder lest ihr meinen Beitrag etwa gerade am Strand, in einer Bar oder in eurem Zelt? Die Familie meines Mannes fährt jedes Jahr in die Bretagne. Und jedes Jahr gibt es in dieser Zeit immer abends warmes Essen und dann jede nur denkbare Köstlichkeit, die das Meer und das Land dort hergeben. Mal ausgefallen, mal einfach. Ein Gericht habe ich letztes Jahr mit in den Alltag genommen: Kartoffelgemüse. Ein- bis zweimal in der Woche steht es bei uns auf dem Tisch und meine Kinder schlecken sich dabei immer die Finger – wenn sie sich nicht gerade in der Wir-essen-heute-wieder-nur-Ketchup-Phase befinden. Und so…

  • Kindermund

    Gespräche über das Sterben

    „Ich muss zum Friedhof, das Grab von der Uroma gießen.“ „Mama, ist die Uroma auch vergraben?“ „Ja, die Uroma ist auch begraben.“ „Kann ich sie wieder ausbuddeln?“ Und: „Die Uroma hat bestimmt in die Steckdose gefasst und dann ist sie gestorben.“ „Nein, die Uroma war schon sehr alt und ist deswegen gestorben.“ Stille. „Ich bin doch noch neu, oder, Mama?!“ Wie erkläre ich dieses schwierige Thema meinem Kind, ohne ihm Angst zu machen? Wie sage ich ihm, dass es auch irgendwann einmal sterben muss? Wenn ich doch selber auch Angst vor dem Tod habe. Oder vielmehr: Angst davor, meine Kinder auf diesem Planeten alleine zu lassen. Wie Worte für etwas…